Hier sind Berichte unserer Schandtaten zu finden


  • Ferienspiele 2013: "Ferienspielaktion mit Seil, Gurt und Karabiner"
  • Der Höchste Kerbbaum Biebers
  • Ferienspiele 2012: "Kleine „Gipfelstürmer“ wollen hoch hinaus."
  • Den Gipfel des Cima Tosa erklommen
  • MTB-Party 2011
  • Das Mammut-Projekt 2009
  • Weidner und Schilling geehrt
  • Jahresausflug Klettertime Bieber vom 24-27.7.08 in der Pfalz
  • 1. Hanauer Kletter-Cup
  • Schneeschuhwanderung mit dem DAV Summit Club
  • Urlaub Oberammergau vom 22.9.07 bis 28.9.07
  • Referat von Moritz Mollenhauer
  • Kletterteam Bieber auf „Himmelsfahrts-Kommando“ in der Fränkischen Schweiz
  • Fränkische Schweiz 2007 - Vortour
  • Klettersaison 2007 eröffnet
  • Kletterfreunde feiern draußen
  • Ortlerbesteigung 2006
  • Pfalztour 2006 - Das Himmelfahrtskommando
  • Christians Pfalzvortour 2006 Tagebuch
  • "Pfalztour 2006" Große Dinge werfen ihre Schatten voraus.
  • www.Kletterteam-Bieber.de endlich online
  • An der Wand in die Höhe
  • Für Bieberer Kletterer geht es seit Jahren steil nach oben
  • Auf dem Weg nach oben
  • Serviettenspruch


    Ferienspielaktion mit Seil, Gurt und Karabiner

    Kletterverein Bieber organisiert tolles Programm am Kletterturm Gelnhausen
    Neun Kinder hatten sich im Rahmen der Ferienspiele der Gemeinde Biebergemünd beim Kletterverein Bieber angemeldet, um am vergangenen Samstag einen Tag am Turm in Gelnhausen ihre Kletterkünste auszuprobieren. Das Betreuerteam um Hermann Weber, Michael Weidner, Tanja Knappert, Johannes Schilling, Christian Habermann und dem Topkletterer Volker Glück hatten die Aktion akribisch geplant und an alles gedacht. Helme und Gurte sowie passendes Schuhwerk und nicht zuletzt eine gute Verpflegung, es fehlte an nichts.
    Sicherheit steht ganz oben im Klettersport, so dass die aufgeregten Kids zunächst eine kleine Einweisung von Habermann über sich ergehen lassen mussten. Nach strenger Überprüfung der Gurte konnte es losgehen. Drei Routen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden galt es zu bewältigen und als besonderes Highlight hatte Volker Glück einen Klettersteig im Angebot. „Das war der Hit heute, die Kids konnten gar nicht genug bekommen,“ meint er zufrieden. Nach einer Stärkung mit Würstchen und kühlen Getränken, wechselte die Gruppe in den Innenbereich des Turms und entkam so auch etwas der unbarmherzigen Hitze des Tages.
    „Hier wird gebouldert,“ erklärte Hermann Weber und löste den Kletterfachbegriff gleich mit auf: „Hier könnt Ihr ohne Gurt und Seil an künstlichen Kletterwänden üben, die auf Absprunghöhe sind.“ Um das Ganze mit Spannung zu würzen, hatten Michael Weidner und Tanja Knappert mehrere Spiele vorbereitet, in denen zwei Mannschaften um Punkte klettern oder besser gesagt bouldern konnten. Die Kids waren mit Feuereifer dabei, als Weidner die Klettervariante der Reise nach Jerusalem erklärte. Viel Konzentration und Kreativität erforderte auch das Merkspiel „Koffer packen“, bei dem es natürlich nicht um Worte sondern um Kletterzüge ging.

    Abschließend hatten die Kinder noch Gelegenheit, ausgiebig zu Bouldern oder sich an einer der drei Routen oder dem Klettersteig auszutoben. Die Kids waren begeistert und Johannes Schilling fasst die positive Bilanz des Tage szusammen: „Super Wetter, keine Verletzten und richtig begeisterte Kinder – das bieten wir im nächsten Jahr wieder an.“ Fotos der Aktion erscheinen demnächst auf der Homepage des Klettervereins www.kletterteam-bieber.de.

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    Der Höchste Kerbbaum Biebers

    Unsere kleine Regina hatte Geburtstag. Sie feierte ihrer zarten 50 Jahre und das Kletterteam Bieber war eingeladen. Logisch das wir uns das nicht haben entgehen lassen.

    Einige von uns waren bereits am Abend davor vor Ort um bei den Vorbereitungen zu helfen. Das Zelt war schnell aufgebaut und mit vereinten Kräften dauerte auch das Bänke stellen nicht lange. Hermann legte zwar eine kleine akrobatische Einlage hin, als er die Zeltbeleuchtung aufhängte, aber ich kann alle Beruhigen: Dem Zelt geht es gut ;-)

    Am eigentlichen Festtag trafen sich alle in „Galauniform“ (die neuen Kletterteam-Bieber-Westen) bei Michael und Tanja. Dort konnte sich jeder in die Glückwunschkarte eintragen.

    Dann wurde kräftig angepackt und der Baum geschultert. Welcher Baum? Tja, Regina hat zeitgleich mit der Kerb Geburtstag, da lag es nahe Ihr einen eigenen Kerbbaum zu schenken.

    Mit Musikalischer Untermalung einer kleinen Kapelle Marschierte das Kletterteam Bieber bei Regina auf und deponierte den Baum auf der Wiese.

    Kurz blitzte Entsetzen in Reginas Augen auf: „Stefan, wie kannst du das zulassen!?“

    Das war der Moment in dem sich Johannes zu mir umdrehte, grinste und sagte: „Es war sogar seine Idee!“

    „Jetzt brauchen wir nur noch ein Kerbbaumloch. Regina hier ist der Spaten, fang doch schon mal an. Am besten du gräbst genau hier.“ riet ihr Stefan.

    Aber es war wie verhext, Regina schaffte es einfach nicht den Spaten tiefer als 5cm in den Boden zu rammen. „Da ist was hartes drunter!?“ Schnell die Grasnarbe abgestochen und welch eine Überraschung. Da kam ein Holzbrett zum Vorschein. Unter dem Brett war schon fix und fertig ein passenden Kerbbaumloch gegraben. „Wann habt ihr den das gemacht?“ wunderte sich Regina.

    Schnell waren ein paar Leitern organisiert und schon stand der „höchste Kerbbaum Biebergemünds“ wie eine 1.

    Zufrieden betrachteten wir noch alle unser Werk und dann stürmten wir das Buffet.

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    Kleine „Gipfelstürmer“ wollen hoch hinaus.

    Kletterteam Bieber Ferienspieleaktion 2012

    Dieses Jahr lud das Kletterteam Bieber im Rahmen der Ferienspiele wieder zum Klettern am Wasserturm in Gelnhausen ein. 9 Kinder im Alter von 10-13 Jahren nutzen begeistert die Gelegenheit mal „ganz weit hoch“ zu klettern.

    Den Vormittag konnten die Kinder sich an 3 verschiedenen Kletterrouten, einem Klettersteig und auf der Slagline austoben. Die Ausflüge in luftige Höhen förderten wie erwartet den Appetit. Dem war jedoch vorgesorgt. Heiße Würstchen, Brötchen und von Tanja Knappert selbst gebackener Kuchen und Muffins standen zum Verzehr beriet und wurden (mit tatkräftiger Unterstützung der Betreuer) restlos verputzt.

    Nach dem Mittagessen zogen sich alle (dem inzwischen regnerischen Wetter entsprechend) in den Boulderraum des Wasserturms zurück. Dort waren schon mehrere Kletterspiele vorbereitet, in welchen die Kinder ihr Talent unter Beweis stellen konnten.

    Zum Abschluss des Tages bekam jedes Kind eine Urkunde mit der feierlichen Ernennung zum „Gipfelstürmer“ und ein Eis.

    Ganz Herzlich bedanken wollen wir uns hier noch mal bei allen Betreuern des Kletterteams Bieber und bei „Jochen´s Bergsport“ und den vielen anderen, die uns kostenlos Kletterschuhe, -gurte, Helme usw. für diesen Tag zur Verfügung gestellt haben.

    In ein paar Tagen wird man viele tolle Fotos dieses Tages auf www.Kletterteam-Bieber.de finden können.

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    GNZ 22.03.2012

    Den Gipfel des Cima Tosa erklommen

    Bieberer Kletterteam blickt bei Jahresabschluss auf zahlreiche Unternehmungen zurück

    Biebergemünd – Bieber (hg). Bewegung in freier Natur und sportliche Herausforderungen sind für das Kletterteam Bieber eigentlich Anreiz ihrer Betätigung. Klar, dass da die Jahresabschlussfeier nicht im dunklen Kämmerlein, sondern an der frischen Luft veranstaltet wird. So wurde auch in diesem Jahr wieder, mit Lagerfeuer und Sternenschein, auf das „Toskana“-Anwesen von Vereinsmitglied Stefan Steinbacher eingeladen.

    Gründungsmitglied Hermann Weber begrüßte die zahlreichen Gäste, besonders die Fachübungsleiterin Claudia Perl-Fuse sowie den Fachübungsleiter in der DAV-Sektion Fulda, Jochen Röll aus Gelnhausen.
    Das Jahr 2011 war geprägt von zahlreichen Unternehmungen, wie Weber in seinem Jahresrückblick aufzählte. So erinnert er an die Jahrestour, die mit zwölf Teilnehmern in die Fränkische Schweiz führte. Das Basislager befand sich auf dem Campingplatz Morschreuth in der Nähe von Gößweinstein. Die Klettertouren vom vierten bis achten Schwierigkeitsgrad wurden mit viel Einsatzwillen und maximalen sicherheitstechnischen Vorkehrungen bewältigt.
    Sechs Mitglieder unternahmen im Juni eine kombinierte Kletter- und Bergsteigertour in den Dolomiten mit Besteigung des 3150 Meter hohen Gipfels des Cima Tosa. Zum Ausklang des Jahres fand die Jahresabschlusswanderung statt. Ziel war die Bamberger Mühle. Die Klettergruppe besteht seit der Gründung im Jahr 2001 durch Stefan Steinbacher und Hermann Weber aus 27 Personen. Jüngstes Mitglied ist mit 15 Jahren Moritz Mollenhauer, ältestes Mitglied mit 65 Jahren Hermann Weber. Klettertouren in der Steinwand (Rhön), in den Kletterhallen Hanau, Frankfurt, Bensheim, am neu eingerichteten Wasserturm in Gelnhausen und im Hochgebirge gehören mittlerweile zum Standardprogramm. So sind bereits für das Jahr 2012 wieder einige Unternehmungen im Hochgebirge und in den Klettergebieten der Pfalz und der Fränkischen Schweiz geplant.
    Am 1. April beteiligt sich die Gruppe am ersten Lauf für Integration und Inklusion für Menschen mit und ohne Behinderung auf dem Sportgelände in Gelnhausen. Auch an der Ferienspieleaktion der Gemeinde Biebergemünd wird das Kletterteam am 5. August unter Leitung von Christian Habermann und Volker Glück am Wasserturm in Gelnhausen teilnehmen.
    Aus Anlass des Biebergemünder Bikemarathons am 26. August ist die Einrichtung einer Fan-Meile an der Ecke Kolberichsweg und Sauhohle in Bieber, in Abstimmung mit dem RFC Rossbach, geplant. Angeboten werden Bratwürste, diverse Getränke und fetzige Musik. Christian Habermann, Volker Glück und Stefan Steinbacher werden auch weiterhin an Fortbildungslehrgängen als Hallenwandbetreuer, Sportklettertrainer und Erlebnispädagogen teilnehmen.
    Wie in jedem Jahr präsentierte Andreas Schilling den zahlreich erschienenen Mitgliedern die Klettereinsätze in einer beeindruckenden Videoshow. Blieb noch der Punkt Mitgliederehrung: Seit zehn Jahren ist Regina Kriegsmann aktives Mitglied des Kletterteams. Sie beteiligt sich an mehreren Kletter- und Hochgebirgstouren. „Besonders hervorzuheben ist ihr Engagement bei unsern alljährlichen Abschlussfeten, da sie mit Ehemann Stefan das Gelände und die Einrichtung zur Verfügung stellt und sich immer um das leibliche Wohl der Teilnehmer kümmert und für überaus gute Stimmung sorgt“, lobte Weber.
    Nach dem offiziellen Teil ging man ohne große Verzögerung zum kulinarischen Einsatz über. Ein traditioneller Pfälzer Saumagen, nach Art des Hauses Steinbacher, wurde allen Teilnehmern serviert und fand reißenden Absatz. So gestärkt kann die Klettersaison 2012 in ein hoffentlich unfallfreies Jahr starten.

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    MTB-Party 2011

    Kletterteam-Bieber feiert Grillfest

    Anlässlich des Biebergund-Bike-Marathon stellte das Kletterteam-Bieber am 28. August kurzerhand eine Mountenbike-Party auf die Beine. Veranstaltungsort war die Wiese an der Straßenkreuzung „Im Heiligengarten“ & „Banhofstr.“ & „Von-Cancrin-Str.“ in Bieber. Die lange Strecke führte dort direkt vorbei.
    „Es war eine spontane Idee und wir sind begeistert, wie gut sie angenommen wurde. Nach dem Erfolg könnten wir uns gut vorstellen, es nächstes Jahr zu wiederholen.“
    Andreas Weber stellte seine Musikanlage zur Verfügung und sorgte als DJ für die musikalische Unterhaltung. Für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt, es gab kostengünstige Getränke und frisch gegrillte Bratwürstchen. Sogar an die Unterhaltung der Sportler war gedacht. So gab es eine Wippe am Wegrand, welche die Fahrer/-innen freiwillig überfahren konnten. Eine nette Idee, die bei vielen Sportlern für schmunzeln sorgte und sogar von einem guten drittel genutzt wurde. Natürlich ganz zur Freude der Zuschauer, welche die vorbeifahrenden Biker anfeuerten.

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    Das Mammut-Projekt

    Kletterteam Bieber on the road 2009

    21.05.2009
    Und wieder war es soweit, das sich die Wackeren Buben und Mädels vom Kletterteam Bieber aufmachten, fremde Gefilde zu erforschen. Ziel dieses Jahr, die luftigen Höhen der Fränkischen Schweiz.
    Bei 20 Teilnehmern kann man da schon von einem wahren „Mammut-Projekt“ sprechen, das einen enormen logistischen Aufwand bedeutete. Nach Monatelanger intensiver Vorbereitung konnte die Expedition plangemäß um 7 Uhr morgens am 21. Mai starten. (na ja fast)Der gesamte Konvoi (sechs markierte Fahrzeuge) setzte sich nach eintreffen der Nachzügler mit leichter Verspätung in Bewegung. Das Expeditions-Leitfahrzeug (in Fachkreisen auch „Rennbus“ genannt) übernahm die Führung.
    Die Anreise im Konvoi funktionierte bemerkenswert gut. Tatsächlich stellten sich erst kurz vorm Ziel gewisse Orientierungsschwierigkeiten ein, auf die hier nicht näher eingegangen werden soll. Sagen wir einfach, wie haben an diesem Wochenende ne Menge Landschaft gesehen.
    Schließlich erreichten wir jedoch die Reibertsbergerwände, wo wir uns erst mal richtig austoben konnten. Ein kleiner Nieselschauer lies zwar kurz Zweifel aufkeimen, verzog sich dann aber schnell wieder.
    Nachdem wir die Zimmer der Streitberger Jugendherberge bezogen und geduscht hatten war die Zeit wahrlich reif fürs Abendessen. Dazu suchten wir das Lokal „Schwarzer Adler“ in Steitberg auf. Dieser ist uns zwar altbekannt, seit kurzem jedoch unter neuer Führung. Das Schäufle heißt jetzt zwar etwas anders, ist aber immer noch lecker und butterzart!

    Interessant waren auch die Gespräche abends im Waschraum. Dort wurden die Vor- und Nachteile von Tupperware zur Zubereitung von Eiweißshakes und Co. diskutiert.Na ja unsere Jungstars halt. Lassen wir das unkommentiert.

    22.05.2009
    Der zweite Tag begrüßte uns gleich mit zwei bösen Überraschungen.
    Obwohl es draußen intensiv regnete und Wasser im Überfluss vom Himmel fiel, saßen wir im Waschraum auf dem trocknen. Natürlich nicht von Anfang an. Ist ja auch viel lustiger, wenn das Wasser erst aus geht, wenn man den Mund schon voller Schaum hat.
    Eigentlich war für abends Grillen unter freiem Himmel geplant. Das sowohl Grillen als auch Klettern an diesem Tag nicht möglich war, da waren wir uns schnell einig. Wie der Tag ansonsten genutzt werden sollte, das bedurfte schon einiger Diskussion.
    „Erstmal Frühstücken.“
    Schließlich entschieden wir uns für eine Besichtigungstour durch Bamberg.
    Gesehen haben wir den „Jack Wolfskin“ (2-mal), den Dom und Bambergs „klein Venedig“Permanent von Nieselregen begleitet entschieden wir uns für ein Stück Apfelstrudel.
    (inzwischen war es schon Mittag)
    Zurück in der Jugendherberge gönnten wir uns erstmal ein 2. Mittagessen.
    Am Nachmittag teilten wir uns auf.
    Eine Gruppe (mich eingeschlossen) spazierte z.B. zur Burgruine Streitberg. Auf dem Rückweg wurden wir Zeuge einer Feuerwehrübung. Da wir auch ein paar Feuerwehrleute dabei hatten und der ein oder andere Scherz gemacht wurde, durften wir uns kurz am eigenen Leibe davon überzeugen, dass die Wasserpumpen tatsächlich eingeschaltet waren!Spaß muss sein und irgendwie hatten wir es ja auch verdient. Außerdem war das Wetter inzwischen deutlich besser geworden und in der Sonne waren wir schnell wieder trocken.
    Abends wieder in der Jugendherberge schien inzwischen wie gesagt die Sonne. Mal abgesehen davon, das wir das Fleisch zum Grillen abbestellt hatten, bot der Grillplatz der Jugendherberge bei genauerer Betrachtung aber auch keinen vertrauenswürdigen Anblick.
    So entschieden wir uns für das „Brückla“ in Mugendorf. Was niemand von uns bereute. In familiärer Atmosphäre speisten wir derart hervorragend, das es fortan als beschlossene Sache galt, das wir in 2 Jahren auf jeden fall wieder dort essen werden.
    Von der Vorspeise (Knobi-Brot) bis zum Nachtisch (Schokoladen-Souffle auf Himbeerspiegel) durchgehend ein Traum!

    23.05.2009
    Der 3. Tag begann für mich persönlich sehr amüsant. Steffen weckte das restliche Zimmer mit dem Lied „Jede Zelle meinen Körpers ist glücklich…“ Dabei stellten wir fest, dass man die Warnungen einer müden, noch nicht ganz wachen Frau immer ernst nehmen sollte!
    Sie hatte ihm ja gesagt er soll die Musik aus machen, wenn er das nicht tut, braucht er sich auch nicht zu wundern, wenn sich eine Wasserflasche auf seiner Bettdecke entleert.
    Aus gut unterrichteter quelle weis ich das die Decke bis abends wieder trocken war und er sich mit einer kleinen Deo-Attacke gerecht hat. (Wenn auch unkollegialer weise im Zimmer!)

    Damit waren die Beiden also Quitt und wir konnten endlich wieder klettern. Diesmal ging’s zur Stierberger Gemsenwand.

    Nach dem Klettern stand noch ein bisschen Spiel und Spaß auf dem Programm.
    Es wurde eine Slackline gespannt und Stefan hatte eine kleine Teamfindungseinheit vorbereitet: „Fränkische Riesenspinne“
    Die Fränkische Riesenspinne als solches ist ein sehr seltenes Tier, so das sie trotz ihrer Monströsen Ausmaße von 5m Körperdurchmesser extrem selten gesichtet wird. Nun war es aber unser Glück das die fränkische Riesenspinnen besonders gerne Kletterer aus Hessen frist. So hatten wir die Gelegenheit dieses faszinierende Tier aus der Nähe beobachten zu können.
    Auch die Einrichtung ihrer Speisekammer war sehr aufschlussreich. Das war dann aber doch der Moment wo wir beschlossen es wäre an der Zeit zu gehen. Wir hatten auch Glück, die fränkische Riesenspinne macht gerne ein kleines Nickerchen vor dem Essen. Wichtig war nur darauf zu achten, dass keiner die Fäden das grobmaschige Netz berührt, welches den Ausgang der Speisekammer verschloss, da dies das brave Tier geweckt hätte. Erschwerend kam noch hinzu, das jede Masche die den Boden berührt nur von einer Person benutzt werden konnte.
    Nach kurzer Diskussion, ob wir nicht ein paar Kameraden zurücklassen sollen, natürlich nur des Artenschutzes wegen, haben wir es schließlich doch geschafft zu entkommen.

    Nach diesem Abenteuer und einer Dusche nahmen ein paar von uns die Gelegenheit war, sich in der Örtlichen Schnapsbrennerei verköstigen zu lassen und ein paar Souvenirs zu ergattern.
    (Ich gebs ja zu, da war ich auch dabei.)

    Das Abendessen wurde wieder im „Schwarzen Adler“ zu sich genommen. Dieser Abend klang gemütlich unterm Sternenhimmel, bei Kerzenschein, dem ein oder anderen Kurzen und Zigarrenduft (wir bedanken uns bei der Wandergruppe am Tisch nebenan) vor der Jugendherberge aus.
    Inklusive Babysitten (Tschuldigung, aber der ein oder andere Insider muss auch mal sein!)

    24.05.2009
    Der Abreisetag kommt immer schneller als man denkt. Obwohl, wenn ich mir das Chaos in unserem Zimmer überlege, müssen wir ganzschön lange da gewesen sein! ;-)Da wir aber ein eingespieltes Team sind, war schnell Klar Schiff gemacht.
    Interessant fand ich bei der Gelegenheit das obwohl im Eingangsbereich verschiedene Mülleimer zum Mülltrennen bereit stehen, alle Inhalte in denselben Müllcontainer wandern.
    (Faszinierend diese vollautomatischen Mülltrennungs-, Recyclings- und Kompostierungscontainer, die die da in der Fränkischen Schweiz zu haben scheinen. Ne ne Kinder die Technik von heute!)

    „Zimmer sauber, Autos beladen dann kann’s ja losgehen – oder war da nicht noch was? Ach so stimmt ja, Frühstücken! Ich wusste ich hab was vergessen.“
    Aber als alle satt waren, gab’s kein Halten mehr. Richtung Fels hieß die Parole. Und so machten wir uns bei inzwischen strahlenden Sonnenschein auf den Weg. (Was ein Glück waren die Eibenwände schön schattig!)

    Zurück am Auto haben wir Arbeitsteilung gemacht. Michael hat mir eine Flasche Wasser über den Kopf geschüttet, ich hab mich wie ein Hund geschüttelt und alle nass gespritzt und Johannes hat (nicht ganz ernst gemeint) gejammert ich würde nachher beim einsteigen seine neuen Sitze nass machen.

    Alles muss einmal enden, auch das Mammut-Projekt und so machten wir uns auf den Heimweg. Immer noch von strahlendem Sonnenschein begleitet, die Klimaanlage ausreizend und trotzdem langsam vor sich hinschmelzend nutzen wir die Gelegenheit und aßen am Rasthof erst mal ein Eis bzw. Kuchen (für mich noch nachvollziehbar) und Kaffee (für mich nicht mehr nachvollziehbar!)

    Alles in allem mal wieder ein toller Ausflug. Ich freu mich schon richtig aufs nächste Mal.
    Haltet die Ohren steif!

    Euer,

    Christian



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    GNZ, 21. Januar 2009
    Kletterteam Bieber feiert seinen Jahresabschluss / Rück- und Ausblick

    Weidner und Schilling geehrt

    Biebergemünd – Bieber (hg). Bewegung und sportliche Herausforderung an frischer Luft sind für die Mitglieder des Kletterteam Bieber die schönste Art der Freizeitgestaltung. Klar, das die Jahresabschlussfeier für die Saison 2008, wie in jedem Jahr, bei Lagerfeuer unter freiem Himmel stattfand; in diesem Jahr auf „Michaels Ranch“ im Ziegelacker. Haupttagesordnungspunkte waren der Jahresrückblick 2008, die Planung für das Jahr 2009 und die Ehrung von zwei Mitgliedern.

    Zahlreiche Unternehmungen standen im vergangenem Jahr auf dem Programm. Der Höhepunkt war die Klettertour in der Pfalz, an der 18 der insgesamt 27 Mitglieder teilnahmen. Bei idealen Wetterbedingungen wurden Touren vom vierten bis zum achten Schwierigkeitsgrad an verschiedenen Felsgruppierungen bewältigt.
    An erster Stelle stehen für diese Kletteraktionen: Sicherheit, Zuverlässigkeit und höchste Konzentration. Das „Pfälzer Felsland“ zählt zu den schönsten Regionen in Deutschland und zu den attraktivsten Klettergebieten Europas. „Bei unserer Klettergruppe gibt es keine passiven, sondern nur aktive Mitglieder“, erklärte Herman Weber, eines der Gründungsmitglieder des Kletterteams.
    Am 31. August präsentieren sich die Bieberer Kletterkünstler bei der Feier zum 50-jährigen Bestehen der Grundschule Biebertal mit der Aktion Kistenklettern – eine Geschicklichkeitsübung, bei der die Teilnehmer, am Seil gesichert, so viele Getränkekisten wie möglich aufeinander stapeln. „Es war mal etwas Neues. Unser Beitrag wurde von Jung und Alt gerne angenommen und machte allen viel Spaß“, berichtete Weber.
    Auch an vielen Aktionen in der Steinwand (Rhön), in den Kletterhallen Hanau, Frankfurt und am Wasserturm in Gelnhausen wurde teilgenommen. Einige Mitglieder unternahmen zusätzlich noch Kletter- und Bergsteigertouren im Hochgebirge wie den Dolomiten, im Berner Jura und der Martinswand bei Innsbruck.
    Volker Glück absolvierte im Frühjahr 2008 erfolgreich die Abschlussprüfung zum offiziellen Sportklettertrainer mit zertifiziertem DAV-C-Schein.
    Ein weiterer Höhepunkt war am 22. November die Teilnahme am Super-Cup im Sportklettern, ausgerichtet in der Kletterhalle vom DAV in Hanau. Der 16-jährige Jonas Steigerwald belegte im Finale in seiner Leistungsklasse mit einer super Leistung im siebten Schwierigkeitsgrad einen der vordersten Ränge. Er ist ein viel versprechendes Nachwuchstalent in der Klettergruppe.
    Im Jahr 2009 hat das Kletterteam einiges vor. Die Tour vom 21. bis zum 24. Mai in den Felsregionen der „Fränkischen Schweiz“ ist bereits geplant.
    Die meisten Klettereinsätze wurden per Dia- oder Videoshow auf einer Großbildleinwand den zahlreich erschienenen Anwesenden präsentiert.
    Michael Weidner und Andreas Schilling wurden wegen besonderer Aktivitäten und Leistungen geehrt: Weidner für seinen unermüdlichen Einsatz als Routenplaner und Toureneinrichter im Fels, Schilling für seine schon künstlerisch erstellten Präsentationen der Klettererlebnisse in Wort, Bild und Ton.
    Der offizielle Teil war um 19 Uhr zu Ende. Abgerundet wurde die stimmungsvolle Jahresabschlussfeier durch einen schmackhaften Gulascheintopf, der auf „Dreibein im Topf“ über Holzfeuer von Stefan Steinbacher zubereitet und angerichtet wurde. Weitere Informationen zum Kletterteam Bieber gibt es im Internet unter www.kletterteam-bieber.de abzurufen.

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    Jahresausflug Klettertime Bieber vom 24-27.7.08 in der Pfalz

    von Volker Glück

    Endlich Mittwoch und Feierabend. Das heißt Packen bei Hermann im Hof, den wir wollen am Donnerstag um 7 Uhr losfahren. Am Donnerstagmorgen erschtaunlicherweise alle Pünktlich bei Hermann im Hof erschienen. Also nix wie los in die Pfalz. Unser erstes Ziel für Heute ist der Bärenbrunnerhof, wo wir uns mit Stefan treffen. Da wir diesesmal so viele sind, hatte ich im Voraus zwei Felsen ausgesucht. Diese waren der Nonnenfels und der bereits bekante Sternfels. Stefan übernahm den Sternfels und hängte mit Johannes die Topropseile suveren ein. Ich hingegen bin mit der anderen Meute zum Nonnenfels, um dort mit Michael zusammen die Kletterrouten Toprop einzurichten. Dabei hängte ich auch die Neue Westwand(5+) ein die eine super Route war und eine von Stefans liebsten Routen in der Pfalz ist. Am Abend nach etlichen Klettermetern trafen wir uns alle zusammen im Bärenbrunnerhof zum wohlverdienten Abendessen. Da ich mir für Stefan noch ein Schmankerl ausgesucht hatte gingen wir nach dem Abendessen (Beruhigungsbierchen)zum Klosterfels. Unser Ziel Klosterwand(7-) über zwei Seillängen zum Gipfel. Diese Route war ein super Abschluss eines gelungenen Klettertages und das schönste daran 45m Abseilen am Doppellseil frei in der Luft. Danach sind wir in die Jugendherberge gefahren und haben mit den anderen den Tag gemütlich ausklingen lassen. Übrigens am ersten Tag sind 8 Routen vom 3 bis zum 7 Graten und bis 25m Höhe Geklettert worden.

    Am Freitagmorgen sind wir bei schrecklich schönem Wetter nach dem Frühstück Richtung Lauterschwaner Rappenfelsen aufgebrochen. Dies war ein Felsen dehn nicht einmal Stefan kante. Ein absolutes Heighleight, ein Fels der keine Wünsche offen lies. Hier konnten wir uns austoben wie es gerade von Tour zu Tour gekommen ist. Auch konnte Johannes eine Toproproute Vorsteigen so wie auch Stefan einige Routen ein hing. Ich glaube mit Beruhigung sagen zu dürfen ein perfekter Tag wie selten so schön. Insgesamt hatten wir 10 Seile gleichzeitig im Einsatz(Rekord)und die Schwierigkeiten von 4 bis 7+ bei einer Wanthöhe bis ungefähr 28m.Leider musste uns Stefan nach dem Klettern Richtung Heimat verlassen und wir fuhren zurück in die Jugendherberge um uns für den Abend zu steilen. Hermann war erst nicht so von der Idee begeistert in ein Lokal zu fahren, aber ich glaube es war einer der besten Abende die wir Gemeinsam mit der Truppe verbrachten. Achja zur Beruhigung aller auch Hermann war beim Anblick der bereits vorbestellten Tafel sichtlich beeindruckt und zufrieden. Gott sei dank. Nach ausgiebigem speisen (2,3 oder 4 Gedubte) Fuhren wir wieder in die Jugendherberge um dem Abend noch einen würdigen Abschluss zu geben.

    Am Samstagmorgen schlugen wir unser Lager an den Fladensteinen auf. Hier hatte ich viel Arbeit, aber mit Michaels Unterstützung hatten wir es irgendwie geschafft innerhalb von 20 bis 25 Minuten 5 Routen Toprop einzurichten. Natürlich kamen noch weitere Routen hinzu und als Heighleight sogar eine Überschreitung des Bundenthaler Turms mit mehreren Teilnehmern. Auch glaube ich war die Route Hans Kuck in die Luft für Jonas ein Heighleight so etwas im Toprop nachsteigen zu können. Insgesamt wurden 9 Routen mit Schwierigkeiten von3 bis 7 und einer Wanthöhe bis zu Knab 50 Metern erklettert. Ferner hatten wir fast alle Bandschlingen verbaut die wir überhaupt hatten. Nach einem weiteren furchtbar schönen Tag hier oben fuhren wir zurück nach Dahn um uns frisch zu machen. Heute am letzten Abend gingen wir zu Fuß ins Haus des Gastes um uns bei Vorbestelter Tafel wieder zu stärken. Es wurde ein super Abend und Gott sei dank waren wir in einem eigenen Raum da wir nach meinem Gefühl die Kerb feierten. Ich gab mich sogar als Hippie aus wurde natürlich In Bildern festgehalten. Als wir Bezahlt hatten ging die Truppe in die Jugendherberge zurück, wo natürlich noch lange an einem abgelegenen Teil des Gartens weitergefeiert wurde. Auch gab es sogar einen der begann mit seinem Schatten zu tanzen.

    Nach Frühstück und Packen, machten wir uns am letzten Tag vor der Heimreise noch mal zum Klettern Richtung Kumbtfelsen auf. Endlich Plattenkletterei was für die Arme ein wenig Erholung versbrach. Hier konnten wir uns noch einmal austoben und auch das Abseilen geübt werden. Auch an diesem Tag waren es noch ein mahl 6 Routen mit Schwierigkeiten von 4- bis 7- und bis zu knapp 30 Meter Länge anspruchsvolle Routen. Insgesamt hatten wir über 30 verschiedene Routen von 3 bis 7+ und mit der Überschreitung vom Bundenthaler Turm eine Höhe von knapp 50 Metern ein sehr abwechslungsreiches Programm. Nach erfolgreicher Heimfahrt und auspacken Gingen noch ein par in den Stollen zum Essen und danach zum Hermann zum obligatorischen Absacker. Dies konnte natürlich sein Nachbar nicht von weitem mit ansehen, also kam er einfach hinzu (war natürlich Stefan).

    Mir bleibt nur noch eins zu sagen, es hat mir richtig Spaß gemacht und ich hoffe das mir die Felsauswahl für die nächste Fahrt genauso gut gelingt. Bis denn: Fels Heil: ………………………………..

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    1. Hanauer Kletter-Cup

    Die DAV-Sektion Hanau, seit noch nicht all zu langer Zeit stolzer Besitzer einer eigenen Kletterhalle, nutzte dieses Jahr ihre Möglichkeiten und stellt zum ersten mal einen Kletterwettkampf auf die Beine.

    So fand am 22. November 2008 der 1. Hanauer Kletter-Cup statt.

    150 Teilnehmer gaben sich die Ehre, da wollten wir natürlich nicht fehlen.
    So war das Kletterteam Bieber mit 4 Helfern vertreten (immerhin 1/6 des gesamten Vereins), von denen sich besonders Volker Glück hervortat. Er war nicht einfach nur ein Helfer, sondern sogar einer der Organisatoren dieses Events.
    Bei dieser Gelegenheit gaben gleich zwei von unseren Mitgliedern (Christian Habermann und Jonas Steigerwald) ihr Wettkampfdebüt.
    Christian startete in der vom Schwierigkeitsgrat her am höchsten angesetzten Gruppe der männlichen Erwachsenen und belegte einen nicht zu verachtenden 17. Platz.
    Jonas startete in der Gruppe der männlichen Jugendlichen A (16-17 Jahre) und erreichte das Finale, wo er einen sensationellen 4. Platz erreichte.

    Ach wenn nicht alles reibungslos lief (aber so ist das ja immer beim ersten Mal) so war der 1. Hanauer Kletter-Cup doch eine schöne Aktion und nette kleine Anekdoten, wie sage und schreibe 6 erste Plätze in der Kindergruppe, gaben dem Ganzen eine sehr sympathische Note.

    So bleibt uns nur noch den Organisatoren zu danken und uns aufs nächste Mal zu freuen.

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    Schneeschuhwanderung mit dem DAV Summit Club

    Wir (das sind: Johannes, Michael und Andreas) haben an einer vom DAV Summit Club durchgeführten Schneeschuhwanderung in den Radstädter Tauern teilgenommen. Bei schönstem Wetter, bester Stimmung, guter Unterkunft und hervorragender Verpflegung haben wir vier wunderbare Tage auf der Südwiener Hütte verbracht, über die wir hier kurz die Eckpunkte vorstellen möchten:

    14.2.2008

    Ankunft an der Gnadenalm. Doch: Wo ist der große Parkplatz? Und: Wer hat die Brötchen für die Brotzeit eingepackt. Treffen mit den anderen Teilnehmern und dem Bergführer an der Gnadenalm, Aufstieg von der Gnadenalm (1272 m) zur Südwiener Hütte (1802 m), diesmal noch ohne Schneeschuhe.

    Abendessen: Lasagne, Kasseler, Kartoffeln und Sauerkraut, Bauernkrapfen

    15.2.2008

    Abmarsch bei leichter Bewölkung zum Scheibenkogel (1997 m), danach weiter zum Kleinen Pleißlingkeil (2417 m) und dann über den „Hengst“ (2076 m) zurück zur Südwiener Hütte. Ab dem Kleinen Pleißlingkeil zog dichter Nebel auf der leider die Sicht auf die Umgebung stark reduzierte.

    Abendessen: Backerbsensuppe, Kasnockerl und Salat, Topfenknödel

    16.2.2008

    Abmarsch bei Bewölkung und leichtem Schneefall zur Hafeichtalm (1640 m) zum Oberen Bärenstaffl (2164 m). Kurz hinter der Hafeichtalm haben wir eine Lawinensuchübung mit dem LVS durchgeführt. Abstieg über das Gnadenkar (unberührtes Schneefeld!!!), am Spatzeck und Spierzinger vorbei zurück zur Südwiener Hütte. Das Wetter besserte sich im Laufe des Vormittags so dass wir auf dem Bärenstaffl bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein beste Sicht auf die Alpen geboten bekommen haben.

    Abendessen: Kaspressknödelsuppe, Schweinebraten, Knödel und Krautsalat, Zitronenkuchen

    17.2.2008

    Aufbruch bei blauem Himmel zur letzten Tour zum Höllkogel (2211m), der Rückweg führte uns über herrliche Tiefschneefelder und –hänge zurück zur Hütte. Nach einer (kleinen) Stärkung mit Kaiserschmarn kam als krönender Abschluss eine Schlittenfahrt von ca. 3 km Länge über gut 600 Höhenmeter zurück zur Hintergnadenalm. Danach Verabschiedung und Rückreise.

    Wir möchten an dieser Stelle nochmals unserem Bergführer und den anderen Teilnehmer für die tollen Tage, die gute Stimmung und die Ausgestaltung des Programms danken.


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    Urlaub Oberammergau vom 22.9.07 bis 28.9.07

    Mitstreiter wahren Johannes Schilling, Andreas Schilling, Christian Habermann, Michael Weidner und Volker Glück.

    Am Samstagmorgen fuhren wir von Bieber nach München um sich dort mit Andreas und Eva Maria zu treffen. Nach einem Bummel über den Viktualienmarkt und natürlich einem Schportgescheft aßen wir noch eine Pizza zusammen. Dann verabschiedeten wir uns von Eva Maria und fuhren weiter nach Oberammergau.

    Am Sonntag nach dem Frühstück gingen wir zum Klettergarten Frauenwasserl Sektor-An der Straße.

    Die Wand Höhe beträgt bis 70 m, die Schwierigkeiten belaufen sich von 2 bis7+

    Andreas Schilling machte seinen ersten Verstieg. Die schwerste Route die geklettert wurde war eine 7-. Michael zeigte ich eine Route im 5+ bis 6- Bereich zum Vorsteigen. Leider Kletterte Michael leicht nach rechts in eine andere Route hinein die eine 6+ war. Dies blieb Leider nicht ohne Folgen und Michael stürzte ein Stück ab. Michael reagierte eigentlich gut (auch Habi als sichernder)doch der Knöchel hatte er sich doch verknackst. Ausgerechnet am Ersten Tag vom Urlaub. Daraufhin kühlte er seinen Knöchel im Graben wo reichlich Wasser floss. Michael meinte nach ein par Minuten: „Ich klaube mein Fuß friert gleich ab!“ Wir Pakten und fuhren erst ein mahl zur Ettaler Mühle um ein Bier zu trinken. Abends nach dem Essen und ein par weiteren Bierchen (Hexen) meinte Michael mein Knöchel tut sehr weh. Also Kontrolle im Krankenhaus in Garmisch-Partenkirchen wo er mit dem RTW hingebracht wurde. Holen müssen wir in aber selber. Die Frage war bloß wer kann oder darf noch Auto fahren. Die Endscheidung fiel auf Johannes der schon im Bett lag und Gar nicht wusste dass Michael im Krankenhaus war. Wir holten Michael ab und endlich Konten wir zu Bette gehen.

    Am Montag blieb Michael im Zimmer und wir anderen gingen zum Wandern. Das Ziel war der Hausberg von Oberammergau der 1342m hohe Kofel. Christian hatte wie immer seinen Rucksack gut gefüllt und da es die ersten par hundert Meter in Kehren Bergauf geht kam er gansschön ins Schwitzen. Aber nach einer kleinen Stärkung ging es Zielstrebig Richtung Gipfel. Oben angekommen waren alle Strapazen vergessen und wir genossen die Aussicht. Danach stiegen wir wieder ein Stück ab und wanderten Richtung Kolbensattel weiter. Dort angekommen gingen wir vorbei an der Kreuzigungs Kruppe zurück ins Basislager. Abends aßen wir alle gemeinsam in der Zauberstube bei Vlado, der uns natürlich zeigte warum sein Lokal Zauberstube heißt.

    Die nächsten Tage waren Wettertechnisch nicht berauschend. Also besichtigten wir eine Käserei und die Klosterkirche von Ettal. Auch Schloss Linderhof, Plansee neue Sprungschanze Garmisch wurde Besichtigt. Entspannung gab es im Schwimmbad „Der Wellenberg“ in Oberammergau.

    Ich machte noch eine kleine Tour zum Ettaler Mandel (1633m) bei strahlendem Nebel.

    Nach Verabschiedung von Andreas in München fuhren wir wieder nach Hause.

    Von Volker Glück

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    Referat von Moritz Mollenhauer
    (Klasse 4B, Grundschule Biebertal, Frühjahr 2007 Note: 1)

    Das Kletterteam Bieber wurde vor fast 6 Jahren gegründet. Hermann Weber und Stefan Steinbacher sprachen am 13.11.2001 über das Klettern. Am nächsten Tag zeigte Stefan dem völlig verdutzten Hermann seine Klettersachen. Nach einem Kletterausrüstungs ABC machte Stefan den Vorschlag in der Küche zu klettern. Sie hatten sich per Mastwurf an der Küchentürklinke gesichert (ein Mastwurf ist ein spezieller Knoten ). Sie kletterten von der Küche aus zum Flurgeländer. Stefan kletterte vor – Hermann machte es nach. Hermann war so begeistert, dass Sie das „Kletterteam Bieber“ gründeten. Zur Zeit klettern 24 Mitgliedern. Darunter 16 männliche und 8 weibliche Kletterer im Alter von 10 bis 60 Jahren.

    Zur Ausrüstung gehören ein Klettergurt, ein Seil, ein Paar Kletterschuhe oder Turnschuhe und manchmal auch ein Helm. Man klettert mit Händen und Füßen. Damit sucht man sich Kanten, Spalten und hervorstehende Steine im Freien an der Felswand. In der Kletterhalle sucht man sich Klettergriffe, die verschiedene Farben haben. Damit erkennt man die unterschiedlichen Touren. Es gibt Schwierigkeitsgrade von 2 bis 11. Das heißt, je höher die Zahl, umso schwieriger die Klettertour.
    Die Kletterer klettern meistens im Freien z.B. in der Rhön an der Steinwand oder in der Halle in Frankfurt, Hanau oder auch in Lohr. Sie machen aber auch größere Ausflüge wie in die Fränkische Schweiz, in die Pfalz oder auch auf den Berg Ortler (Südtirol). Bei allen Touren ist es egal wie jung oder alt, wie gut oder schlecht jemand ist. Alle helfen sich gegenseitig und nehmen aufeinander Rücksicht. Man versucht sich gegenseitig anzufeuern, aber man nimmt es nicht krumm, wenn jemand sagt: „Ich schaffe es nicht mehr“. Aus diesen Gründen versteht sich die Gruppe sehr gut, da alle Rücksicht aufeinander nehmen!
    Beim Klettern kommt es nicht darauf an hektisch hinauf zu kommen, sondern langsam und überlegt zu klettern. Dabei stellt man immer wieder neu fest, ob der gewählte Griff oder die Trittfläche gut oder schlecht war. Am meisten braucht ein Kletterer Ausdauer, Koordination, Kraft, Gleichgewicht, Beweglichkeit und Konzentration. Mit einem Seil und einem Karabiner sichern sich die Kletterer gegenseitig ab. Das Spezialseil ist mit einem besonderen Knoten (Achterknoten) im Klettergurt beim Kletternden befestigt. Bevor jemand überhaupt klettern kann, muss das Seil von einem Vorsteiger oben an der Felswand oder auch in der Halle mit einem Karabiner befestigt werden. Dann geht es los ! Man vertraut dem Sichernden sein Leben an, denn der Sichernde muss den Kletterer genau im Auge haben und jeder Zeit das Seil festhalten, falls der Kletterer fällt.

    Wer mit klettern möchte, kann sich an mich wenden, oder auch auf unserer Internetseite unter www.kletterteam-bieber.de bei uns im Netz vorbeischauen.

    (Das Kletterteam Bieber fühlt sich geehrt und gratuliert zu dieser hervorragenden Note!)

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    Kletterteam Bieber auf „Himmelsfahrts-Kommando“ in der Fränkischen Schweiz

    Wie jedes Jahr wollten wir auch 2007 wieder einen 4-tägigen Kletterausflug über Himmelfahrt unternehmen. Bereits zum zweiten Mal wollten wir die Streitberger Jugendherberge aufsuchen. Der Ort Streitberg liegt in der fränkischen Schweiz, einen großen Klettergebiet im nördlichen Bayern mit vielen Kalksteinfelsen und Ruten in jedem Schwierigkeitsgrad. Für eine Gruppe wie unsere, die sowohl aus Anfänger wie auch aus Fortgeschrittene besteht also perfekt geeignet.

    Am 17. Mai früh morgens sattelten wir die bereits fertig beladenen Autos und machten uns auf den Weg. Da wir zuerst noch unseren Kletterfreund Steffen zuhause abholen mussten, der am Abend zuvor etwas zu lange gefeiert hatte, brauchten wir ca. eine Stunde für den ersten Kilometer. Danach kamen wir zügig voran und die gemütliche Runde am Abend versöhnte alle wieder. Der Wettergott war uns leider nicht besonders wohl gesonnen, so dass wir den ersten Tag mit dem Ausweichprogramm begannen und uns die nähere Umgebung von Streitberg wandernd erkundeten. Hierbei sowie häufiger während des ganzen Ausflugs wurden wir von Jürgen und Brigitte begleitet. Die beiden sind Pfälzer-Jugendfreunde vom Stefan und leisteten uns schon letztes Jahr auf unserer Pfalztour Gesellschaft.
    Wie jeden Abend speisten wir im Gasthaus „Schwarzer Adler“. Dort waren wir auch vor 2 Jahren zu Gast und Maria (die Wirtin) hat uns wieder herzlich in empfang genommen.
    Christian und Volker hatten uns bereits angekündigt. Die Beiden unternahmen zwei Wochen zuvor eine Vortour und kundschafteten die aktuellen Gegebenheiten aus. Ein eigener Bericht und Fotos zur Vortour finden sich für Interessierte auf www.Kletterteam-Bieber.de.
    Schon am morgen des zweiten Tages wurden wir mit guten Wetter gesegnet, so das dem Kletterspaß nichts mehr im Wege stand und wir den Tag am Rötelfels verbrachten.
    Die Nächte haben auf solchen Fahrten die Angewohnheit recht kurz aus zu fallen, trotzdem brachen wir am Morgen des dritten Tages gut gelaunt Richtung „Jubiläumswand“ auf. Ausschlafen war ein Luxus, den wir uns nicht erlauben konnten. Mit 15 Personen waren wir dieses Jahr die bislang größte Gruppenfahrt in der Geschichte des Kletterteams Bieber, also mussten wir zeitig zu den Felsen aufbrechen.
    Nachmittags teilten wir uns auf. Die eine Hälfte lieh sich Mountainbikes aus und erkundete die Umgebung getreu dem Motto: „Immer der Nase nach“. Währenddessen wanderte der Rest zur Burg Neideck, einem Wahrzeichen der fränkischen Schweiz.
    Am letzten Abend betraten wir den Schwarzen Adler und fanden eine Überraschung vor. Zum Abschied war unser Tisch nicht nur wie üblich eingedeckt, sondern mit Tüchern, Kerzen und Blumen dekoriert und jeder fand eine kleine Schokoladenpraline auf seinem Teller. (An dieser Stelle wollen wir uns noch mal für diese wirklich nette Geste bedanken.)
    Den letzten Tag verbrachten wir noch kletternd am Felsen „Die Kammer“ bevor wir uns von Jürgen und Brigitte verabschiedeten und den Heimweg antraten.

    Sportliche Highlights der Tour stellten die Bezwingung einer Rute im unterem achten Schwierigkeitsgrades durch Christian und Volker dar, sowie die Ersteigung des Streitberger Schilds durch Stefan und Volker.
    Das Streitberger Schild ist eine über 30 m hohe permanent leicht überhängende Felsplatte, die majestätisch über Streitberg thront und dem Panorama des Ortes etwas Malerisches verleiht.

    Sportlich wie menschlich mal wieder ein gelungener Ausflug, der Lust auf mehr gemacht hat.


    Fels heil, euer

    Christian



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    Fränkische Schweiz 2007
    Vortour

    Sondereinsatzkommando Beta 1 meldet sich erfolgreich von der Mission „fränkische Schweiz“ zurück.
    Melden gehorsamst Missionsziel erreicht…
    Ne, nur spaß soweit kommt´s noch.
    Volker und ich haben mal wieder einen hübschen kleinen Ausflug gemacht.
    Wir genossen schönes Wetter, gutes Essen, trafen nette Leute und konnten uns am Fels so richtig austoben, aber lest doch selbst:

    Samstag

    7 Uhr Treffen bei Volker im Hof
    9:20 Uhr Ankunft am Fels:

     Treunitzer Wand (Tourlänge: 15m)
      Boschanker  7-    (Volker Vorstieg, Christian Toprope)  
      Quellenweg  5-    (Volker Vorstieg, Christian Toprope)  
      Neigezwickt    6    (Volker Vorstieg, Christian Toprope)  
      Ostwand5-  (Christian Vorstieg Onside)  
      Nur Mut5-  (Christian Vorstieg Onside)  
      Na Bravo6  (Volker Vorstieg, Christian Toprope)  

    (Die restlichen Touren waren wegen Vogelbrut gesperrt und natürlich haben wir das respektiert. Man muß ja froh sein, das nicht der ganze Fels gesperrt wurde. Leider mussten wir aber beobachten, das es Leute gibt, die so was nicht interessiert. Klettern ist ein Sport der in und mit der Natur betrieben wird und einen gewissen Grad an Respekt beinhalten sollte. Also Leute tut mir einen Gefallen, respektiert die Natur und sollche Sperren.)

    13:30 Uhr Mittagspause

     Eulenwand (15 – 25m)
      Bayerlvariante    5    (Volker Vorstieg, Christian Toprope)  

    (Fazit: Fels nicht schön. Poröse Struktur, viel locker, ab mittags pralle Sonne (ein riesiger Backofen!!!) und auffällig viele Glasscherben überall.)

     Eibenwände (25m)
      Rheumatikerriss    5    (Volker Vorstieg, Christian Toprope)  
      Knieschnackler    6+    (Volker Vorstieg, Christian Toprope)  

    18:20 Uhr Wir haben in Morschreut auf der Wiese vom Gasthaus „Zur guten Einkehr“ unser Zelt aufgebaut. Volker ist schon unterwegs, ich sammle noch Kräfte fürs Duschen und das Abendessen. Man war ich an dem Abend fertig! Es ist aber immer wieder erstaunlich, wie die Lebensgeister zurückkommen, wenn das Essen ne weile drin ist. ;-)

    Sonntag

    4 Uhr „Das ist doch nicht euer Ernst! Wieso kräht der Hahn den jetzt schon!?“
    7:45 Uhr Frühstück

     Röthelfels (38 - 40m)
      Gerade R4 (33m)    4+    (Volker Vorstieg, Christian Toprope)  
      Höhlenweg (Direktausstieg von „Sortie Blanche“ 6-)    5-    (Volker Vorstieg, Christian Toprope)  
      (Neue Tour, noch ohne Namen)    6+    (Volker Vorstieg, Christian Toprope)  
      Schlesinger Weg    6+    (Volker Vorstieg, Christian Toprope)  
      Bubo Bubo    7+    (Nur Volker (im Toprope))  
      Kleiner Bär     5+    (Volker Vorstieg, Christian Toprope)  

    16:34 Uhr Heute haben wir ein paar haarsträubende Sachen erlebt.
    Volker entkam knapp einem Steinschlag (Ja, ab und zu muss man es in den Beinen haben.)
    Und 3 echte Vollprofis kletterten neben uns.


    Abendessen in Streitberg bei der Bloody Mary im „Schwarzer Adler“. Haben Tisch reserviert für die Tour.

    Montag

    7:20 Uhr Zwei Schlafsäcke unterhalten sich:
    Volker: „Wir sollten langsam Aufstehen.“
    Christian: „Das wird ne 6er Tour.“
    V: „Mit nem mords Längenzug.“
    Ch: „Dann lass ich’s gleich!“

    Die Schlüsselstelle entpuppte sich als das Hoseanziehen, Volker beliebete nämlich mich um zu schuppsen. (Ja Sympatie Bezeugungen sind wichtig!)

    Wiesenttal
     Jubiläumswand (30m)
      Nico    5    (Christian Vorstieg Onside)  
      Achim    4+    (Christian Vorstieg Onside, Volker nicht)  
      Manfred Schuh Ged.-Weg    4+    (Volker Vorstieg, Christian Toprope)  
      Jubiläumsweg    6+    (Volker Vorstieg, Christian Toprope)  
      P und M –Weg    6+    (Volker Vorstieg, Christian Toprope)  
      R5    7    (nur Volker)  
      Dedigade    7    (nur Volker)  
      Zum Abschluß hat der Volker sich noch ein Bonbon gegönnt und eine Variante vom Jubiläumsweg Vorgestiegen (ca. 8-)  

    Zitat des Tages:
    „Da war ich oben!? Ich mach inzwischen Dinger, die glaub ich mir selber nicht!“ Christian

     Nachruf:
     Ein Treuer Kolege blieb auf der Strecke.
    Er hielt bis zur letzten Schlaufe.
      Wir betrauern das Ableben von Volkers Schnürsenkel.  

    18:37 Uhr Fertig Duschen, Abendessen

    Dienstag

    7 Uhr Aufstehen und Frühstück, Zeltabbau

     Streitbegerschild (30m)
      Adolf Rott Ged. –Weg     6+    (Volker Vorstieg, Christian Toprope)  

    11:08 Uhr Nach diesem Abschiedsschmankerl taten wir die Heimreise an. Ursprünglich war zwar noch der Treunitzer Klettergarten geplant, so überfüllt wie der Parkplatz war, haben wir das aber gleich gelassen.

    Abschließende Statistik:

        Christian        Volker    
    Touren
    Samstag:99
    Sonntag:56
    Montag:57
    Dienstag:11
    Vorstieg:419
    Toprope:164
    Insgesamt:2023
      Höhenmeter insgesamt:  ca. 533mca. 633m



    Fels heil, euer

    Christian



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    GNZ Mittwoch 14. März 2007
    Das Kletterteam Bieber ist erfolgreich ins neue Jahr gestartet

    Klettersaison 2007 eröffnet

    Die Klimaerwärmung hat auch Vorteile, so war es dank des guten Wetters dieses Jahr besonders früh möglich wieder die Natur zu genießen.
    Diesen Umstand nutzend, machte sich das Kletterteam Bieber am vergangenen Sonntag zum ersten mal dieses Jahr in die Rhön auf um dort wieder die Felsen der Steinwand für sich zu erobern.
    Bei strahlendem Sonnenschein schüttelte man den Staub aus den Gelenken und erinnerte sich daran, dass so eine Felswand ganz schön hoch sein kann.
    Egal wie lange Mann oder Frau schon klettert, es ist jedes Jahr das Selbe, beim ersten Mal Naturfels im Frühjahr hat man immer ein flaues Gefühl im Magen. Was sich nach der ersten Seillänge jedoch schnell beruhigt und mit neuen Eindrücken, Aussichten und Erfahrungen belohnt wird.
    Alles in allem ein gelungener Start in die Klettersaison 2007.

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    GNZ Mittwoch 10. Januar 2007
    Jahresabschluss: Rückblick auf faszinierende Touren in luftigen Höhen

    Kletterfreunde feiern draußen

    Biebergemünd – Bieber (hg). Wer bei Wind und Wetter in freier Natur einer Steinwand Meter für Meter abtrotzt, der setzt sich auch bei einer Jahresabschlussfeier nicht in die warme Stube. Klar, dass das Kletterteam Bieber zu seinem Jahresabschluss mit Jahresrückblick unter freiem Himmel zusammenkam. Diesmal fand die gut besuchte Fete auf der Weidner-Ranch im Ziegelacker 4 statt.

    Seit Stefan Steinbacher und Hermann Weber im Jahr 2001 das Kletterteam gründeten, stieg die Zahl der Mitglieder auf mittlerweile 24 Personen. Auch im Jahr 2007 wird sich der Trend fortsetzen. „Wir haben schon wieder etliche verbindliche Zusagen“, schilderte Weber.
    Der Rückblick auf die Klettersaison 2006 zeugte von zahlreichen Unternehmungen. Trainingstouren in nahe gelegene Kletterhallen und an der Steinwand in der Rhön bildeten die Grundlage für größere Klettertouren – etwa in die Pfalz mit Zeltlager in Dahn. „Ein Eldorado für jeden Sportkletterer“, schwärmen die Teilnehmer noch heute.
    Der Höhepunkt war im August die Besteigung der 3905 Meter hohen Tschenglser Hochwand in Sulden in Südtirol. Für die fünf Mitglieder des Kletterteams Bieber, Regina Kriegsmann, Stefan Steinbacher, Hermann Weber, Volker Glück und Johannes Schilling, waren diese sehr anspruchsvollen hochalpinen Touren nur in kompletter Hochgebirgsausrüstung und mit Bergführer zu bewältigen.
    Bei idealem Wetter und enormen Anstrengungen waren es für die Teilnehmer des Kletterteams faszinierende Erlebnisse. Klar, dass die meisten Aktivitäten beim Jahresabschluss per Dia- oder Videoshow auf einer Großbildleinwand noch einmal präsentiert wurden. Daneben übermittelte Teammitglied Simon Schäfer den Anwesenden durch eine beeindruckende Fotoshow seine einzigartigen Erlebnisse bei einer Solotrekkingtour durch Schottland. Michael Weidner und Andreas Schilling berichteten anschließend über ihre fünftägige Tour in über 3000 Metern hohen Gletscherregionen rund um das Madritschtal im Ortlermassiv in Südtirol.
    Auch im Jahr 2007 wird das Team wieder einige Unternehmungen anstreben, wie eine mehrtägige Klettertour in der fränkischen Schweiz und Hochgebirgstouren in den Alpen, zu denen die Ziele noch ausgearbeitet werden.
    Christian Habermann, Teammitglied aus Wirtheim, wurde wegen seiner besonderen Verdienste und Einsätze geehrt. Er machte es möglich, Informationen über das Kletterteam Bieber auf einer Webseite im Internet darzustellen, die unter www.kletterteam-bieber.de abzurufen ist. Aufgrund des fünfjährigen Bestehens hat er außerdem eine eindrucksvolle fast 60-seitige Chronik über das Kletterteam Bieber erstellt.
    Der offizielle Teil wurde um 20 Uhr durch den Vorstand beendet. Danach brauchte aber noch niemand nach Hause zu gehen, denn abgerundet wurde die Jahresabschlussfeier durch ein erlesenes schmackhaftes und reichhaltiges Menü und mit noch vielen spannungsgeladenen Klettergeschichten, die am Lagerfeuer die Runde machten.

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    Ortlerbesteigung 2006

    Stichpunkte vom Stefan:

    Abfahrt: Sonntag auf Montag Nacht (23.07. auf 24. 07) ich glaube um 1:00 Uhr, Aufbruch in Bieber mit zwei Fahrzeugen: Hermanns Auto und Reginas Schrottschleuder. Hermann fährt durch, Regina und Stefan wechseln sich ab.

    Montag 24.07.: Bezug der Wohnung im Jägerheim in Gomagoi, Wanderung von Sulden aus auf die Hintergrad-Hütte. Wetter: übermüdet aber meist sonnig und durstig (aber nur bis zur Hütte, vergleich Bilder)

    Dienstag 25.07.: früher Start um als erste bei der Seilbahn zu sein, dort eine 1/2 Stunde gewartet, weil diese erst spät fuhr (wäre ein gemütliches Frühstück gewesen). Wanderung über die Düsseldorfer-Hütte unter die Tschengelser Hochwand, dort in den Klettersteig. Am Abend sind alle (bis auf Volker) platt.

    Mittwoch 26.07.: "Ausruhtag" (die Anführungszeichen sind zu beachten), Wanderung auf die Bergelhütte (ich glaube so ca. 500 Höhenmeter durch steilen Bergwald), Abstieg und dann wieder Aufstieg zu den Wasserfällen "Heilige Drei Brunnen".

    Donnerstag 27.07.: Aufstieg über die Tabaretta-Hütte zur Payer-Hütte. Immer unter dem mächtigen Ortler andächtig bergauf. Übernachtung auf der Hütte (Regina nicht)

    Freitag 28.07.: Besteigung des Ortlers. Morgens um 4:00 Uhr geht es noch im dunkeln los. Mit Bergführer (Ortler Kurt und Gerd) vorn weg und mit Steigeisen und Pickel ausgestattet. Um ca. 9.00 Uhr auf dem Gipfel und um 13:00 Uhr wieder auf der Hütte. Alles bei traumhaften Wetter. Nun ziehen Wolken auf, Abstieg nach Sulden, kurz vor dem Gewitter und nur ein klein wenig nass geworden, erreichen wir die Seilbahnstation und dann auch Sulden.
    Abends wird gefeiert, die Helden sind müde aber gut drauf.

    (Regina am 28.: Wanderung bergauf und bergab, unter anderem auf die Stilfser-Alm und irgendwie auch wieder zurück. Manchmal verlaufen aber nie bedenklich. Hermann versucht die Wanderung nach den Erzählungen von Regina zu rekonstruieren und ist beeindruckt)

    Samstag der 29.07.: Rückfahrt.

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    25. (Do.) – 28.05.2006 Pfalz Dahn Büttelwoog

    Pfalztour 2006 - Das Himmelfahrtskommando

    (Wir haben überlebt!!!)

    Zunächst einmal muss hier ein Lob gemacht werden, wir waren noch nie so gut Organisiert wie dieses Jahr.

    Tag 0 (Mi)

    Unsere Mission „Himmelfahrtskommando“ begann bereits am Mittwochabend mit dem gemeinschaftlichen Autos Beladen. Selbstverständlich erschienen wir vollzählig und gut gelaunt. (Also zumindest der harte Kern.) (siehe Bild)

    Sogar für Zeltlager unübliche Luxusgüter wie einen Klappstuhl pro Person und ein kleiner Kühlschrank waren im Gepäck.

    Alles dabei, nichts vergessen, sogar Andreas` Glas Hausmacherwurst war ordnungsgemäß in einem Helm verstaut. (Hey, die Wust ist wichtig für die Moral der Truppe, das Glas darf nicht kaputt gehen!) Zumindest dachten wir, wir hätten alles, bis jemandem auffiel: „Wir haben gar kein Brot gekauft!“ Wann fällt einem so was ein? Richt, um 19:15 Uhr wenn der Bäcker im Dorf schon längst zu hat. Gut, irgendwas musste ja schief gehen, jetzt maschier aber mal abends um halb acht in den Supermarkt an die Bäckereitheke und frag die vor einem leeren Regal stehende Verkäuferin nach 4 Pfund Brot. Ich denke ihr könnt euch vorstellen, welchen Gesichtsausdruck ich geerntet hab.

    Tag 1 (Do Ch. Himmelfahrt)

    Donnerstagmorgen ging es dann endlich los. Von topp Wetter (strömender Regen) begleitet stellten wir erst einmal fest, das unser erster Treffpunkt, an dem sich die Fahrzeuge sammeln sollten, geschlossen war. Dies war in dem Sinne unpraktisch, da es sich dabei um eine Tankstelle handelte und jetzt ratet mal was wir da vorhatten.
    An der nächsten Tankstelle stand ein Auto davor. Soweit ein gutes Zeichen, das der Fahrer darin saß und einen leicht genervten Gesichtsausdruck hatte, viel uns erst später auf. Ungefähr zu dem Zeitpunkt, als uns bewusst wurde, dass diese Tankstelle auch geschlossen hatte.
    Gerade als Steffen nachsah, wann die Tankstelle auf macht ging die Raumbeleuchtung an. Ja, timing ist wichtig!
    Es war auch ungefähr dieser Zeitpunkt, an dem ich feststellte, das der Dichtungsgummi an Steffens Beifahrertür nicht mehr der neueste ist. In Linkskurven füllte sich langsam das Ablagefach der Beifahrertür, in Rechtskurven hingegen wurde mein Knie gewässert. Humor ist wichtig!
    Je dichter wir an Dahn heran kamen desto besser wurde das Wetter. Auf dem Zeltplatz Büttelwoog in Dahn schien sogar ein wenig die Sonne. Ein Zustand der leider nicht lange anhielt. Beim Zeltaufbau kam starker Wind auf. Gut, das wir drei 4-6 Personen Zelte dabei hatten! (Bei der Gelegenheit, es ist echt ein Bild für die Götter, wenn sich die Miriam mit weit ausgestreckten Gliedmaßen auf eine Zeltplane wirft und um sie herum die Plane wild herumflattert.) Wie auch immer, eine Zeltstange hat verdächtig geknackt, aber das Zelt an sich hat es überlebt. Unser Pavillon übrigens ebenso, was mich persönlich stark beeindruckt hat. Da es beim Aufbau schon sehr windig war, haben wir natürlich nicht an Hacken gespart, als ich mich aber umdrehte und sah, wie der Volker anstatt einer Spannschnur eine Reepschnur benutzt, war’s vorbei. Wir haben Wetten abgeschlossen, wie lange der Pavillon noch steht und wo wir in wieder einsammeln können. Ich hab darauf getippt, das wir am ersten Morgen aus dem Zelt krabbeln und der Pavillon in ca. 10 Meter Höhe, wie ein Drachen an der Reepschnur über den Zeltplatz kreist, aber wie gesagt, er hat bis zum Ende durchgehalten.
    Im einsetzenden leichten Regen begaben wir uns dann noch zum Büttelfels (der praktischer weise in der Nähe des Zeltplatzes liegt) um den ersten Tag noch zum Einklettern zu nutzen.
    Wer schon mal in der Pfalz geklettert hat, weis, dass das keine idealen Bedingungen waren. Wenn auf feuchtem Sandstein die Reibung weg bleibt, will nicht recht Freude aufkommen. Trotzdem war es als Einstieg ganz OK.
    Im Anschluss erkannten wir wieder mal wie angenehm eine heiße Dusche nach einen kühlen feuchten Tag sein kann.
    Nach dem Frischmachen gingen wir gemeinsam zum Abendessen zum „Alten Bahnhöfle“
    Danach ließen wir den Abend noch gemeinsamem (dicht aneinender gedrängt) auf dem Zeltplatz unter dem Pavillon abklingen. Toll so´n Planendach überm Kopf. Das zerstäubt den Regen zu Nieselregen, welchen der Wind gleichmäßig auf uns verteilte.
    Das war gemütlicher als man denkt!
    Im laufe des Abends bat ich den Volker darum, die Laterne am Gestänge des Pavillons aufzuhängen. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: 1. man Streckt sich und hängt die Laterne so hoch auf, wie man ran kommt. Und 2. man greift sich eine Stange und zieht das Dach zu sich runter. Irgendwie schien die zweite Möglichkeit dem Volker wohl besser zu gefallen, der Pavillon und alle die drunter saßen fanden es nicht so gut! ;-) Keine Panik, wie gesagt, der Pavillon hat es überlebt.

    Tag 2 (Fr)

    Bereits während des herzhaften Frühstücks wurde schnell klar, bei dem Wetter is nix mit klettern. So, jetzt muss ein Ausweichprogramm her.
    Ok, Plan B: während des Vormittags besichtigen wir den St. Anna Stollen. Dann sehen wir weiter, sollte das Wetter nachmittags nicht besser sein, besuchen wir das Schwimmbad „Felsenbad“ in Dahn.
    Da es nachmittags sogar noch stärker geregnet hat als vormittags, war ans Klettern kein Gedanke mehr zu verschwenden. War aber ok, wir hatten im Schwimmbad ne menge Spaß. Es gab durchnässte Liegen im Bereich der Wasserrutsche, die (Künstliche-)Sonnenwiese wurde ausgiebig gestestet und mit einem kleinen Ball kann man aus gestandenen Kerlen echte Kindsköpfe machen.
    Beim Abendessen stießen zwei Freunde vom Stefan zu uns, die uns am nächsten Tag zum Klettern begleiteten und uns selbstverständlich auch noch Gesellschaft leisteten als wir wie üblich den Abend auf dem Zeltplatz ausklingen ließen.

    Tag 3 (Sa)

    Am Samstag war das Wetter besser, wenn auch bewölkt. Egal, Hauptsache wieder klettern. Wir waren an den drei Steinen oberhalb vom Busenberg speziell am Kreutzfelsen. Dort konnten wir zumindest während des Vormittags (etwas) Klettern, etwas Bouldern und den Müsli Riegelquerfressclub gründen.
    Am Nachmittag wurde es wieder feuchter, also wechselten wir zum Programmpunkt Wandern. Zuerst Wanderten wir auf die Spitze vom Heidenpfeiler und genossen (nach kurzer Atemnot) die Aussicht. Und dort erblickten wir es, ein Baukran an einem Felsen. Das ist der Beweis, die Pfälzer schummeln, die bauen ihre Felsen selbst! (Es könnte aber auch die Burgruine Drachenfels sein, die grad restauriert wird.) Dann folgte eine kurze aber verdiente Pause mit Einkehr in einen Wanderhütte, bevor wir die zuvor gesichtete Burgruine in angriff nahmen.

    Tag 4 (So)

    Und da war er schon, der letzte Tag. Ursprünglich war geplant, vormittags zu Klettern und nachmittags abzureisen. Auf Grund des nicht gerade idealen Wetters hatten wir aber beschlossen schon nach dem Frühstück heim zu fahren.
    Am letzten Tag kommt es schon mal vor, dass die Vorräte erschöpft sind. Im Klartext, das Brot hat grad so nicht gereicht. Tja, Andreas wollte aber noch ein Nutellabrot essen. Man muss mit dem Arbeiten, was man hat. „Nutellabrot geht auch ohne Brot!“ erklärte er uns und löffelt kurzer hand mit dem Messer einen großen Batzen aus dem Glas um dann herzhaft sein Messer ab zu lecken.
    Obwohl das Wetter aufklarte, blieben wir bei dem Plan erstmal die Zelte abzubauen und die Autos zu packen. War auch gut so, den dabei bemerkten wir, dass ausgerechnet beim größten Auto die Bremsen versagten. Wohlgemerkt, es war Sonntag und keiner von uns war im ADAC oder so. Also war guter Rat teuer.
    Wir hatten also keine Wahl, wir mussten die Autos so beladen das nichts verderbliches, besonders Teures oder nasses im defekten Auto war, aber trotzdem noch genug Sitzplätze frei waren und riefen einen Abschleppwagen. Wie kann es anders sein, kam beim Warten auf den Abschlepper die Sonne raus, so das ein paar von uns noch in den Genuss eines Sonnenbrandes kamen.

    Fazit:

    Keine ideale Klettertour, aber wir haben mit Humor, guter Laune und Gruppenzusammenhalt das Beste daraus gemacht und viel Spaß gehabt und das ist das wichtigste!

    Bis zum nächsten mal.


    Fels heil, euer

    Christian


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    25. April 2006

    Christians Pfalzvortour 2006 Tagebuch

    Hier geht es zu den Bildern der Pfalzvortour 2006

    Die Vortour Teil 2

    Hallo alle zusammen, wie versprochen habe ich während unserer Vortour ein kleines Tagebuch geführt. Hier also kurz womit Volker und ich (Christian) uns so in der Pfalz die Zeit vertrieben haben.
    Volker hatte sich im Vorfeld schon mal eine Liste gemacht.

    Volkers Wunschzettel:

     besucht Lauterschwaner Rappenfelsen
     Hochstein
    besuchtBüttelfels
     Lämmerfelsen
    X Bruchweiler Geierstein (gesperrt wegen Vogelbrut) 
    besuchtFladensteine
    XPferchfeldfelsen (gesperrt wegen Vogelbrut)
     Backelstein
     Fleckensteiner Felsen

    Christians kleines Pfalzvortur 2006 Tagebuch:

    27. April 2006 19:30 Uhr
    Ein Historischer Moment. Jetzt steht es fest, wir fahren und zwar schon Freitagabend 18:30 Uhr (Darmstadt) statt Samstagmorgen. Aufs Wetter sind wir gespannt. Je nach Wetterdienst soll es 14 – 18 °C warm werden und permanent Regnen oder 4 – 8 °C kühl sein und nur gelegentlich schauern.
    Wie auch immer, jetzt gibt es kein Zurück mehr!

    28. April 2006 20:20 Uhr
    - Ankunft Bärenbrunnerhof
    - Zelt aufbauen
    - Essen im „Altes Bahnhöf´l“ in Dahn-Reichenbach
    Auf dem Rückweg hatten wir eine Begegnung mit einem Reh. Da der Bärenbrunnerhof mitten in Wald und Wiesen liegt, ist es nichts Ungewöhnliches morgens oder abends am Waldrand ein paar Rehe grasen zu sehen. Auf der Straße einem zu begegnen erwartet man aber trotzdem nicht. Da wir aber langsam gefahren sind, kann ich die freudige Mitteilung machen, dass es dem Reh gut geht.

    29. April 2006 7:30 Uhr
    - Aufstehen
    - Spaziergang an „Nonnenfelsen“
    - Frühstück
    - Einkaufen
    10:15 Uhr (Hauptsache ich hatte mich nicht umgezogen und durfte den halben Weg vom Fels zum Auto zurückrennen.)

    „Lautenschwarner Rappenfelsen“ (gefühlte Temperatur 2 °C)
     1 Plattenweg4+Christian & Volker
    2Südriss4- Christian & Volker (manche sogar 45 min) 
    3Profilneurose4Christian & Volker
    4Troja5-Christian & Volker
    5 Hema & Prodite  5+ Christian & Volker
    6MfG6-Volker
    7Qunumbum6-Volker
    8Sixpack6Volker

    „Schon manch einer ist beim Schuhe anziehen verunglückt.“ Dieser Satz entwickelte sich schnell zum Dauerbrenner. Zumindest meine Socke haben Glück gehabt als sie mit meinem Schuh den Hang runterrollten und das auch noch bei der leichtesten Tour!

    18:00 Uhr Heimfahrt – Kletterladen Bärenbrunnerhof (Bärenhöhle)
    19:30 Uhr Essen im Bärenbrunnerhof (Lokal)
    (Ach wäre jetzt eine heiße Dusche schön!)
    Volker hat noch ein paar Freunde getroffen (Volker und Michael)
    23:30 Uhr Schlafenszeit

    30. April 2006 7:00 Uhr
    „Welchen Teil von „mein Schlafsack ist nass“ hast du nicht verstanden?!“ oder warum man sich nachts vom Schwitzwasser an der Zeltwand fern halten sollte.
    Und dann auch noch das: Das Thermometer gratuliert zu Null Grad.
    Guckma Frost, Toll wenn das Auto morgens zugefroren ist!
    Kleiner Tipp am Rande, wenn der Zeltplatz ein neues Holzklo hat, nach verrichteten Geschäften die Sägespäne vom Hinterteil klopfen! Is besser glaubt mir.
    - Spaziergang zum Klosterfelsen
    - Frühstück (ohne Stamm!! Als wir morgens wach wurden, standen drei neue Zelte neben unserem und unser Frühstücksstamm war weg. „Mist die sind in der Überzahl“ :-( )
    9:00 Uhr

    „Fladensteine“
    „Ilexturm“
    Südostkante4Volker (Christian nicht ganz, 1 Meter vorm Ausstieg)
    „Erlenhacher Turm“
    Normalweg2Christian & Volker
    „Jüngstturm“
     Jubiläumsweg 6Christian & Volker - inklusive Eintrag ins Gipfelbuch
     (Eidechsenkolonie entdeckt und Volker vor dem Gefressenwerden gerettet.) 
    „Bundenthaler Turm“
    Normalweg2Christian (nicht ganz) & Volker

    Erste und einzige Verletzung der Tour und das beim Schuhe Anziehen. Irgendwie müssen wir das noch üben!
    Ich hatte einen seltsamen Tag, an der 4 kläglich gescheitert, aber die 6 souverän durchgezogen!?
    Open - Air - Disco am Fels. Auf einer Wiese in der Nähe gab es eine Feier die uns mit den unterschiedlichsten Musikrichtungen erfreute (je nachdem was grad lief). Weis Gott wie die die Lautstärke hinbekommen haben, die müssen ein eigenes Stromaggregat haben. (Selbst dann bemerkenswert!)

    Kaffeepäuschien Bärenbrunnerhof. Volker und Michael wieder getroffen
    „Klosterfels“
     1  Direkter Einstieg 6-Volker
    2Klosterwand 6+  Volker (zum Teil) 

    20:00 Uhr Abendessen wieder im „Altes Bahnhöf´l“ in Dahn-Reichenbach
    22:00 Uhr Schlafen (zumindest haben wir es versucht, aber wie sich herausstellte hatten wir uns nicht geiert als wir ein paar Lichter Richtung Fels im Wald verschwinden sahen. Ein paar Minuten später hörten wir auf dem Zeltplatz deutlich die gerufenen Kommandos. Es war eindeutig, da waren ein paar Nachtklettern)

    1. Mai 2006
    5:30 Uhr zarte Aufwachversuche 3°C (Mensch ist das früh hell im freien)
    8:00 Uhr Frühstück (Haha, Frühstücksstamm zurückerobert!)
    Spaziergang zum „Honigfelsen“ (9:30 Uhr angekommen)
    Zeltabbau
    11:00 Uhr
    „Büttelfels“(Südwand)
    1Mittlerer Blockriss4Christian & Volker
     2  Südwand zum Ostgrat  5+  Christian (versucht) & Volker 
    3Sommernachtstraum6+Volker
    4Störenfried6+Volker

    14:15 Uhr Abfahrt
    Zwischenstopp zwecks Abschluss bei „Brauhaus Ehrstein“ in Hinterweidenthal, Flammkuchen essen. (Waren echt lecker.)
    15:15 Uhr Heimfahrt

    Fels heil, euer

    Christian


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    25. April 2006

    "Pfalztour 2006" Große Dinge werfen ihre Schatten voraus.

    Die Vortour Teil 1

    Gerade hatte ich dem Volker einen Zettel gebracht und stand noch so bei ihm im Hof und unterhielt mich mit ihm, wie man das halt so macht. Ich wollte schon wieder fahren, da kamen wir so ganz beiläufig auf unseren Kletterausflug am zweiten Mailwochenende zu sprechen.
    Da erwähnt der Volker doch mal so ganz nebenbei, dass er da leider keine Zeit hat. „Schade ich hab mich schon drauf gefreut!“ antworte ich noch und überlege mir schon innerlich, was ich mit dem freien Wochenende sonst so anstellen könnte, da kommt die lapidare Frage: „Wir könnten das doch verschieben. Hast du an dem Wochenende über den 1. Mai zeit?“
    Ein kurzer Blick in de Kalender und ich stelle entsetzt fest: „Das ist ja schon nächste Woche!“
    „Oh stimmt. - Ja und, spricht was dagegen?“ Ich sag euch der Mann hat Argumente!
    Es sprach natürlich nix dagegen, ich hatte Zeit, das Wetter schien gut zu werden und da dieses Wochenende mit einem „1. Mai Montag“ endete bot es sich regelrecht an die Gelegenheit zu nutzen.
    Das hatte nur den Nachteil, da der Volker mich auf dem Hinweg in Darmstadt aufgabeln sollte, ich Sonntag bevor es wieder Richtung Uni ging, noch meine gleichmäßig über das gesamte Haus meiner Eltern verteilte Camping- und Kletterausrüstung zusammensuchen und in meinem Kleinwagen packen musste. Hatte den Vorteil, dass mein Auto suuuuuuper in der Kurve lag. (Was bei Höchstgeschwindigkeiten von 120 – 130 km/h allerdings nicht der Renner ist.)
    Dieses Jahr wollen wir (bereits zum zweiten mal) in den Pfälzer Wald. Der Campingplatz in Dahn wird unser Basislager sein, was in gewisser weise eine Primäre ist, da wir bislang für unsere Jahrestouren immer Jugendherbergen gebucht hatten.
    Unsere Vortour führt uns in die Nähe von Dahn, zu der Zeltwiese beim Bärenbrunnerhof um genau zu sein. (verspricht rustikal zu werden, mit waschen am Brunnen usw.)
    Die ursprüngliche Motivation bestand darin, dort am zweiten Maiwochenende ein Volksfest zu besuchen. Genaues weis man nicht, nur irgendwie sollen wohl mit Fackeln die Felsen beleuchtet werden. Wir wollten es uns jedenfalls mal ansehen. Na ja, nächstes Jahr vielleicht.
    Schauen wir mal wie es wird, ich halte euch jedenfalls auf dem Laufenden.
    Wenn Volker und ich zurück sind, folgt ein bericht über unseren Ausflug, die luxuriöse Unterkunft, kulinarische Genüsse, sportliche Höchstleistungen und eine erste Prognose, ob die „Pfalztour 2006“ Potenzial birgt.

    Fels heil, euer

    Christian


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    22. Februar 2006
    Die Kletterer aus Biebergemünd sind jetzt auch im Internet präsent

    www.Kletterteam-Bieber.de endlich online

    Es ist vollbracht, die Homepage des Kletterteams Bieber steht nun jedem Interessierten unter www.Kletterteam-Bieber.de zur Verfügung.
    Durchaus ein Weg mit Hindernissen war es, den die beiden Vereinsmitglieder Christian Habermann und Andreas Schilling zurücklegen mussten. Schon im Herbst 2004 kam Christian die Idee, den sich bereits damals bestens entwickelnden Verein online zu präsentieren.
    Design und Aufbau entwickelte er nach und nach. Zum Thema passend aber übersichtlich und klar strukturiert sollte alles sein. Und was gehört eigentlich auf so eine Homepage? Ja das will schon durchdacht sein. „Zu streng sollte es ja auch nicht wirken, man darf sich nicht ZU ernst nehmen!“ stellt Christian fest.
    Wie jedes Projekt, dem man sich in seiner Freizeit widmet, kann sich so was hinziehen und selbstverständlich ist Kreativität nichts, was man auf Knopfdruck einschalten kann. Daher wurde es Sommer 2005 bis die Homepage erstellt war.
    Wie bei einem leeren Regal wurde nun Material gesammelt und Fach für Fach eingeräumt. Mehrere hundert Fotos mussten durchgesehen und nachbearbeitet, eine gute Hand voll Zeitungsberichte abgetippt, eine Statistik erhoben werden und vieles mehr.
    Bereits am 06.02.2006 ging die Seite mit Andreas` Unterstützung online, spielte jedoch noch eine Weile das Sorgenkind. „Auch wenn das dem Andreas ein paar graue Haare eingebracht hat, freuen wir uns nun mitteilen zu können, das unser Sorgenkind kuriert und voll funktionsfähig ist.“ Anderthalb Jahre währte die Odyssee vom ersten Gedanken bis zur fertigen Kletterhomepage von heute, aber das soll noch lange nicht das Ende sein. „Ende!? Jetzt geht es doch erst richtig los!“ stellte Christian fest. „Selbstverständlich wird es uns eine heilige Pflicht sein die Homepage zu pflegen und weiter zu entwickeln, wie den Verein auch. Wir werden über die aktuellen Aktivitäten berichten, über die Vereinsentwicklung auf dem laufenden halten usw.“
    Bislang beschränkte sich die Berichtserstattung auf zusammenfassende Zeitungsartikel, die anlässlich der Jahreshauptversammlungen erschienen.
    „Vielleicht motiviert die neue Medienpräsenz das ein oder andere Mitglied bei den zukünftig geplanten Aktionen einen Reisebericht zu schreiben, so das man bald z.B. von den geplanten Hochalpin- bzw. Pfalztouren Berichte auf unserer Homepage finden kann.“ Erklärte Christian zuversichtlich.
    Natürlich stellt die neue Homepage auch eine weitere Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit dem Kletterteam Bieber dar.
    Bleibt also nur noch allen Freunden des Klettersports viel Spaß bei der Lektüre und „Fels-Heil“ zu wünschen,
    das Kletterteam Bieber.
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    GNZ Freitag 13. Januar 2006
    Kletterteam blickt auf sportliche Leistungen

    An der Wand in die Höhe

    Biebergemünd – Bieber (hg). Bei Lagerfeuer, heißem Apfelwein und Rippchen mit Kraut versammelten sich die Mitglieder der Bieberer Kletterer wie jedes Jahr unter freiem Himmel zu ihrem Jahresrückblick bei Mitglied Stefan Steinbacher.
    Zu berichten war von den zahlreichen Kletterfahrten an die Steinwand in der Röhn und von Touren an den Felsen des Odenwaldes. Im Mai eroberten sich die Bieberer Bergsteiger während einer viertägigen Fahrt die Kalksteinfelsen der Fränkischen Schweiz. Dabei gelangen Touren bis in den siebten Schwierigkeitsgrad. Vor allem dem Leistungsträger der Gruppe, Volker Glück konnten auch andere Mitglieder ihr Können ausbauen und glänzten mit sehr guten Leistungen im Vorstieg, besonders Johannes Schilling.
    So verwundert es nicht, dass auch die Mitgliederentwicklung erfreulich verlaufen ist. Die Gruppe besteht mittlerweile aus 22 Personen, die sich im vergangenen Jahr aktiv an Kletterfahrten und Touren beteiligten.
    Gegründet wurde das Kletterteam am 23. November 2001 von Stefan Steinbacher und Hermann Weber. Beide Gründer wurden während der Versammlung von Christian Habermann aus Wirtheim im Namen der Mitglieder in überraschender Weise für besondere Verdienste um die Gruppe geehrt.
    Im Team sind alle Altersgruppen vertreten, das jüngste Mitglied ist neun und das älteste 59 Jahre alt. Grundvoraussetzungen für eine Mitgliedschaft in der Bieberer Klettergruppe sind ein gesunder Teamgeist, hohes Verantwortungsbewusstsein und absolute Zuverlässigkeit.
    Eine besondere Aktion war der Besuch der Kletterhalle in Frankfurt Fechenheim, gemeinsam mit den Frauen des Turnvereins Bieber. Nach diesem kleinen Schnupperkurs war das Interesse geweckt, und in diesem Jahr ist wieder ein kleiner Kletterkurs für die Turnerfrauen geplant.
    Für das Jahr 2006 ist vom „Kletterteam Bieber“ einiges zu erwarten. Geplant sind unter anderem eine mehrtägige Kletterfahrt zu den Sandsteinfelsen des Pfälzer Waldes und eine Hochgebirgstour auf den fast 4000 Meter hohen Ortler in Südtirol. Wer zum Kletterteam Kontakt aufnehmen will wendet sich an Hermann Weber, Telefon 06050/2607.
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    GT Mittwoch 16. Februar 2005
    Team hat mittlerweile 17 Mitglieder – „Dem Sichernden muss man sein Leben anvertrauen“

    Für Bieberer Kletterer geht es seit Jahren steil nach oben

    BIEBERGEMÜND (lü). Berge bezwingen und Gipfel erklimmen: Hoch hinaus zu kommen fasziniert die Menschen seit Jahrhunderten. Historisch begründeten Entdecker und Naturforscher das Bergsteigen, heute ist es eine beliebte Freizeitbeschäftigung mit breitem Spektrum zwischen Erholung und Leistungssport.

    Seit Jahren entwickelt sich das Klettern an Felsen zu einer populären Portart, zu der sich die vermeintliche Spaß-Generation genauso hingezogen fühlt, wie ältere Herrn mit Gamsbart am Hut. Auch einige Biebergemünder werden seit einigen Jahren vom Kletterfieber gepackt. Im November 2001 gab Stefan Steinbacher, ein geübter Pfälzer und exzellenter Sportkletterer, den entscheidenden Anstoß zur Gründung eines Sportkletterteams. Hermann Weber war begeistert von der Idee und erlernte in kürzester Zeit das Grundwissen der Seil-, Sicherungs- und Klettertechniken.
    Bereits im folgenden Frühjahr kam es für die beiden Bieberer zum ersten Klettereinsatz an der Steinwand in der Rhön – eine ideale Felsformation zum trainieren. Für den Einstieg in diese Sportart benötigt man lediglich Hüftgurt, Helm, Kletterschuhe, zwei Schraubkarabiner und einen Abseilachter. In den vergangenen Jahren stieg die Mitgliederzahl des Kletterteams Bieber auf 17 Männer und Frauen. Wenn die Bieberer „Wandratten“ in die Kletterferien fahren, geht es steil nach oben. Dank der hervorragenden Ausbildung von Stefan Steinbacher klettert die Gruppe heute mittelschwere bis schwere Touren im Felsen mit den Schwierigkeitsgraden 3 bis 7. Die Schwierigkeitsskala reicht von 2 bis 11. Beim Sportklettern gibt es unterschiedliche Spielarten, wobei sich das Kletterteam Bieber dem freien Klettern widmet. Grundprinzip ist, natürliche oder künstlich geschaffenen Strukturen an der Felswand zur Fortbewegung zu nutzen. Dabei geht es darum, so kraftsparend und effizient wie möglich voranzukommen. Der Reiz liegt darin, dass sich bei der Belastung des nächsten Fortbewegungspunktes immer wieder von neuem entscheidet, ob man gute Arbeit geleistet hat oder nicht. Kick folgt auf Kick und Adrenalinstöße reihen sich aneinander. Trotzdem: Klettern ist keine hektische, sondern eine langsame, überlegte Art der Fortbewegung, die Beweglichkeit, Trittsicherheit, Kraft, Konzentration und mentale Ruhe voraussetzt. Eine noch zentralere Rolle spielen Ausdauer, Koordinationsvermögen und Gleichgewichtsinn. Die Kletterer sichern sich gegenseitig mit einem Seil und Karabinerhaken.
    Äußerst wichtig sind der Zusammenhalt des Teams und in hohem Maße das Vertrauen zueinander. Der sicher Umgang mit dem Seil und der Sicherungstechnik erfordert 100-prozentige Zuverlässigkeit. „Wer klettert, vertraut dem Sichernden sein Leben an“, betont Hermann Weber. „Da diese Faktoren in unserem Team zusammenpassen, ist die Kletterei eine Fantastische Sportart. Das kann man mit Fußball nicht vergleichen“, findet der Bieberer. Deswegen sucht das Kletterteam immer wieder den senkrechten Weg von unten bis zum Gipfel. Wenn die Bieberer Kletterer nicht gerade in den Südtiroler Alpen, in der Pfalz oder in der Fränkischen Schweiz zugange sind, hängen sie regelmäßig an der Steinwand in der Rhön oder toben sich in den Kletterhallen Lohr und Frankfurt aus.

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    GNZ Mittwoch 12. Januar 2005
    „Kletter-Team Bieber“: Jahresabschluss und Bilanz

    Auf dem Weg nach oben

    Biebergemünd-Bieber (hg). Einen Beeindruckenden Jahresrückblick präsentierte das „Kletter-Team Bieber“ in seiner Hauptversammlung. Bei Lagerfeuerromantik und Glühwein trafen sich die Mitglieder im Hof von Vereinsmitglied Regina Kriegsmann unter freiem Himmel.
    So war zu erfahren, dass das Jahr 2004 von einem umfangreichen Programm geprägt war. Die zahlreichen Kletterfahrten an die Steinwand in der Rhön waren nur ein kleiner Teil der Aktivitäten. Im Mai eroberten sich die Bieberer Bergsteiger während einer viertägigen Fahrt die Felsen des Pfälzer Waldes.
    Im Sandsteingebirge des „Wasgaus“ gelangen schwierige Klettertouren. Organisiert von Hermann Weber, war vier Wochen später eine kleine Gruppe des Kletterteams im Hochgebirge unterwegs. Hier war die Besteigung des Ortler durch den Leistungsträger der Gruppe, Volker Glück, der Höhepunkt.
    Trotz schwieriger Wetterverhältnisse erreichte er den Gipfel in Rekordzeit. Auch die aktiven Kletterer des noch jungen Teams gingen in diesem Jahr an ihre Leistungsgrenzen und entwickelten so ihr Kletterkönnen weiter. Neben Volker Glück war es vor allem die Leistungssteigerung von Johannes Schilling, die beeindruckte und mit einer Ehrenurkunde besonders hervorgehoben wurde.
    Zu den sportlichen Erfolgen kommt die erfreuliche Mitgliederentwicklung im Kletter-Team Bieber, mittlerweile sind 17 Kletterer aktiv. Erstmals wurde im vergangenen Jahr auch die Bieberer Jugend angesprochen. In einem Kletterkurs konnten erste theoretische und praktische Erfahrungen am Fels gesammelt werden.
    Noch viele weitere Aktionen prägten das vergangene Jahr. Die Mitglieder waren zufrieden und dankbar, dass alles ohne größere Verletzungen abgelaufen war. Da erinnert man sich natürlich gern an die Klettertour in die Pfalz zurück, die an diesem Abend in einer Filmdokumentation noch einmal lebendig wurde und auch kulinarisch wurde das Erlebte sprichwörtlich noch einmal aufgewärmt. So wurde der Abend mit Pfälzer Spezialitäten, wie Saumagen und Leberknödel mit Kraut, die auf der offenen Feuerstelle angerichtet wurden, beschlossen.
    So gestärkt kann es nun ins neue Kletterjahr gehen. Hier ist vom „Kletter-Team Biber“ wieder einiges zu erwarten. Weitere Leistungssteigerungen kündigen sich an und eine längere Fahrt in die Fränkische Schweiz ist schon in Planung.
    Wer Lust hat, in freier Natur die Bergeshöhen und Wipfel zu erklimmen; Neue Mitglieder sind willkommen. Wer zum „Kletter-Team Bieber“ Kontakt aufnehmen will, wendet sich an Hermann Weber (Telefon 06050 / 2607).
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    Serviettenspruch

    Tja, leider ist das Wetter nicht immer gut und wenn man in Steinwand beim Klettern vom Regen überrascht wird, steht man irgendwann vor der Entscheidung: Heimfahren oder erstmal was essen. Bei solch einer Gelegenheit bemerkte ich auf der Rückseite einer Serviette einen bemerkenswerten Spruch:

    Gasthaus

    Steinwand

    Nachdem wir die Schankerlaubnis-, Getränke-, Vergnügungs-, Mehrwert-, Einkommen-, Vermögens-, Grundvermögens-, Gewerbekapitals-, Gewerbeertrags-, Lohn-, Lohnsummen-, Kirchen-, Hunde- und Kapitalsertragsteuer bezahlt, Beiträge zur Krankenkasse, Berufsgenossenschaft, Familienausgleichskasse, Invaliden-, Lebens-, Feuer-, Einbruchs-, Unfall- und Haftpflichtversicherung, die Gebühren für Gas, Wasser, Elektrizität, Heizung, Müllabfuhr, Schornsteinfeger, Telfon, Zeitungen, Zeitschriften, Radio, fernsehen, Gema usw. entrichtet haben, bleibt uns diesen Monat nur das Geld für diese Reklame übrig und Sie zu bitten, unser Unternehmen durch regen Besuch unterstützen zu wollen.

    Für Ihren Besuch dankt Ihnen das Finanzamt sowie

    Familie Zentgraf


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